Rentenpapiere


Verzinsliche Wertpapiere stellen eine gute Möglichkeit dar, um sein gespartes Geld zu vermehren. Im Allgemeinen bedeutet der Begriff Wertpapier, dass zum Beispiel einem Unternehmen eine bestimmte Summe für einen festgelegten Zeitraum geliehen wird. Dies unterscheidet das festverzinsliche Wertpapier auch von den so genannten Aktien. Es wird also kein Teil von dem Unternehmen gekauft, sondern diesem lediglich Geld geliehen. Für das geliehene Geld hat das betroffene Unternehmen Zinsen zu zahlen. Der Zinssatz wird, genauso wie der Zeitraum, im Voraus festgelegt. Dies macht den Gewinn des Käufers eines festverzinslichen Wertpapiers aus. Läuft der ausgemachte Zeitraum aus, so wird der geliehene Betrag zurück gezahlt. Hinzu kommt natürlich die Zahlung der fälligen Zinsen - der effektive Wertgewinn also.

Ein festverzinsliches Wertpapier lässt sich aber nicht nur von deutschen Unternehmen kaufen, sondern auch von Firmen, die ihren Sitz im Ausland haben. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Firmensitz in Europa, Asien oder Amerika ist.

Weltweit lassen sich von vielen Unternehmen diese Wertpapiere erstehen. Hat das gewünschte Unternehmen allerdings seinen Sitz außerhalb von Europa, so hat man es hier mit einer anderen Währung zu tun. Dies kann einige Vorteile, aber auch einige Nachteile mit sich bringen.

Ein entsprechender Vorteil beim Kauf eines festverzinslichen Wertpapiers mit fremder Währung ist, dass sich die Rückzahlung im Falle einer Steigung der eigenen Währung deutlich vergrößern kann. Steigt der Euro, so muss das ausländische Unternehmen eine größere Summe aufbringen um das geliehene Geld zurückzahlen zu können. Dies kann also einen entscheidenden Vorteil für den Gläubiger darstellen.

Des Weiteren hält die Möglichkeit, festverzinsliche Wertpapiere mit fremder Währung zu kaufen, die Freiheit bereit sein Geld über die ganze Welt verteilt anzulegen. Man ist also nicht nur auf den europäischen Raum begrenzt, sondern kann nach eigenem Ermessen sein Geld anlegen.

Ein Nachteil beim Kauf von festverzinslichen Wertpapieren mit fremder Währung ist jedoch der, dass das geliehene Geld durch Wechselkurse auch weniger werden kann. Dies ist dann der Fall, wenn die eigene Währung, also der Euro, unter den Wert fällt den er zum Zeitpunkt der Anleihe inne hielt. So muss das betreffende Unternehmen nicht mehr so viel Geld zurück zahlen wie es ursprünglich bekommen hat.

Das bedeutet, dass man selbst einen Verlust erleidet. Natürlich besteht beim Kauf von festverzinslichen Wertpapieren mit fremder Währung auch die Gefahr, dass wirtschaftliche Entwicklungen im Ausland nur schwer absehbar sind. Somit kann es sein, dass die entsprechende Firma geschlossen werden muss und das Geld nicht zurück zahlen kann.

Wenn man also die entsprechenden Vorteile und die möglichen Nachteile betrachtet, ist es wichtig sich genau zu informieren, bevor man entsprechende festverzinsliche Wertpapiere mit fremder Währung kauft. Wertpapiere verlieren nämlich schnell an Wert, wenn die betroffene Firma pleite geht. Um also nicht auf seinem Geld sitzen zu bleiben, muss man sich über die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Unternehmens, aber auch des entsprechenden Landes informieren.
So kann man vermeiden, dass die Anlage in festverzinsliche Wertpapiere mit fremder Währung zum finanziellen Fiasko wird. Es empfiehlt sich, zusätzlich einen entsprechenden Berater hinzu zu ziehen, um eine fachliche Einschätzung der zukünftigen Investition zu bekommen.

Beachtet man diese Punkte, so kann man festverzinsliche Wertpapiere mit fremder Währung kaufen.